Der Begriff stammt aus dem Französischen
und bedeutet dort ursprünglich „Hilfsquelle, Hilfsmittel“ und in der
Mehrzahl „Geldmittel“. In den Wirtschaftswissenschaften bezeichnet man damit
alle Mittel (Rohstoffe, Maschinen, Arbeitskraft etc.), die in die Produktion von
Gütern und Dienstleistungen eingehen. Im Zusammenhang mit Umweltfragen ist
meist von natürlichen Ressourcen die
Rede; darunter fallen neben der Arbeitskraft von Mensch und Tier (die aber auch
wieder auf andere Ressourcen wie Nahrungsmittel zurückgeht) vor allem Rohstoffe
und Energie. Wesentlich ist dabei folgende Unterscheidung: Erschöpfbare Ressourcen sind endlich und nicht beliebig vermehrbar
wie z.B. Mineralien und fossile Energieträger (Kohle, Erdöl, Erdgas). Unter regenerierbaren
oder erneuerbaren Ressourcen versteht man alles, was unbegrenzt verfügbar
ist (z.B. Sonnenenergie), immer wieder nachwächst (pflanzliche Rohstoffe) oder
in einer Kreislaufwirtschaft immer wieder genutzt werden kann (z.B. Wasser,
recycelbare Rohstoffe). Aber auch grundsätzlich erneuerbare Ressourcen kann man
natürlich erschöpfen, wenn man sie zu stark belastet, wie das Beispiel Wasser
vielerorts zeigt.